1. Mai

Was macht die TVT.media eigentlich am Tag der Arbeit? Richtig: Arbeiten natürlich! :-)

Wir wünschen Euch einen entspannten Feiertag und allen, die sich morgen einen Brückentag gönnen auch schon mal ein schönes Wochenende!

Berlinale Talents verstärkt seine Zusammenarbeit mit der arabischen Welt: Im September findet erstmals TALENTS BEIRUT statt

2004 gewann der Kurzfilm Berlin Beirut von der libanesischen Regisseurin Myrna Maakaron den ersten ‚Berlin Today Award‘, 2014 wird nun die Verbindung zwischen der Berlinale und Beirut durch die erste Ausgabe von Talents Beirut verstärkt. 15 vielversprechende arabische Kamerafrauen und –männer, Filmeditoren und Sound Designer / Filmmusikkomponisten werden zu einem viertägigen Programm (18. bis 21. September 2014) mit Master Classes und Workshops eingeladen.

Talents Beirut wird somit für die Regionen Naher Osten und Nordafrika Teil der internationalen Initiativen des Talents-Netzwerks, das eine neue Generation von Filmemachern weltweit unterstützen und vernetzen möchte und in enger Verbindung zu den zahlreichen Programmen und Plattformen steht, die die Internationalen Filmfestspiele Berlin jährlich anbieten.

Aufstrebende Kamerafrauen und -männer, Filmeditoren und Sound Designer / Filmmusikkomponisten aus Algerien, Bahrein, Ägypten, Irak, Jordanien, Kuweit, Libanon, Libyen, Marokko, Oman, den Palästinensischen Gebieten, Katar, Saudi-Arabien, Sudan, Syrien, Tunesien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jemen können sich vom 8. April bis 23. Mai 2014 online bewerben unter: www.talents-beirut.com

Talents Beirut ist eine Initiative von Metropolis Art Cinema in Beirut und dem Goethe-Institut Libanon in Kooperation mit Berlinale Talents und FIDMarseille.

„Starke Filme aus der arabischen Welt waren in den letzten Jahren essentiell für ein besseres Verständnis dieser Region“, kommentiert Berlinale Direktor Dieter Kosslick. „Talents Beirut wird sein Augenmerk auf eine in unserer Wahrnehmung oft vernachlässigte Gruppe von Filmprofessionellen richten, welche gleichwohl mit ihren Bildern und Tönen die Geschichten prägen, die aus dem Nahen Osten und Nordafrika kommen. Dieses Projekt wird die Filmbeziehungen mit dem Nahen Osten und Nordafrika in Zukunft intensivieren.“

Die Leiterin von Talents Beirut, Hania Mroué, sagt: „Das Bündnis mit wichtigen Partnern wie Berlinale Talents in Deutschland und FIDMarseille in Frankreich und die fortlaufende Unterstützung des Goethe-Instituts bieten eine einzigartige Möglichkeit, bei der Entwicklung einer starken Nachwuchsgeneration in der arabischen Filmwelt mitzuhelfen.“

Programmdetails, Experten und ausgewählte Teilnehmer werden im Sommer angekündigt. Weitere Informationen unter: www.berlinale-talents.de.

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Die Internationalen Filmfestspiele Berlin trauern um Alain Resnais

Alain Resnais, einer der renommiertesten Autorenfilmer des europäischen Kinos und einer der Gründungsväter der „Nouvelle Vague“, ist am Wochenende im Alter von 91 Jahren nach langer schwerer Krankheit gestorben.

Alain Resnais war zahlreiche Male ins Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin eingeladen und gewann insgesamt drei Silberne Bären: 1994 für SmokingNo Smoking, 1998 für Das Leben ist ein Chanson (On connait la chanson), der zudem als herausragender Beitrag zur Filmkunst unserer Zeit gewürdigt wurde, sowie zuletzt vor zwei Wochen für Aimer, boire et chanter, sein jüngstes und letztes Werk, das bei der 64. Berlinale im Wettbewerb lief.

Aimer, boire et chanter erhielt einen Silbernen Bären, den „Alfred-Bauer-Preis für einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet“. Leider konnte Alain Resnais die Auszeichnung nicht mehr selbst entgegennehmen.

„Wir trauern um einen großen Künstler und Erneuerer des Kinos und um einen radikalen Regisseur, der u.a. mit Nacht und Nebel und Hiroshima, mon amour an die politischen und menschlichen Gräuel des 20. Jahrhunderts erinnerte“, sagt Festivaldirektor Dieter Kosslick.

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Letzter Tag

Heute ist der offiziell letzte Tag der 64. Berlinale. Nach einer gelungen Abschlussfeier packt die TVT.media schon mal langsam ihre sieben Sachen zusammen, bevor es morgen wieder zurück nach Köln geht.

Wir möchten an dieser Stelle aber schon mal allen Kollegen, Dienstleistern und Kunden für die sehr gute Zusammenarbeit danken!

DANKE!!!

Die Panorama Publikums-Preise gehen an “Difret” und “Der Kreis”

Das Publikum hat abgestimmt: Der 16. Panorama Publikums-Preis, verliehen von der Berlinale-SektionPanorama in Zusammenarbeit mit radioeins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und dem Stadtmagazin tip Berlin, geht im Bereich Spielfilm an Difret. Bei den Dokumentarfilmen gewinnt Der Kreis.

Die offizielle Preisverleihung findet am Berlinale-Publikumstag, Sonntag, 16. Februar, um 17.00 Uhr im CinemaxX 7 am Potsdamer Platz statt.
Den Preis übergeben Panorama-Leiter Wieland Speck, radioeins-Programmmanagerin Dorothee Hackenberg und tip-Berlin-Chefredakteurin Stefanie Dörre. Durch die Veranstaltung führt radioeins-Filmexperte Knut Elstermann. Der Preisträger-Spielfilm wird direkt im Anschluss an die Preisverleihung gezeigt, der ausgezeichnete Dokumentarfilm um 20.00 Uhr, ebenfalls im CinemaxX 7.

Der Panorama Publikums-Preis wird seit 1999 verliehen. Seit 2011 werden sowohl der beste Spielfilm als auch der beste Dokumentarfilm geehrt. Der Preis wird in diesem Jahr zusammen mit einer neuen Preisstatue verliehen.

Während der Berlinale waren die Kinobesucher aufgerufen, per Stimmkarte im Kino bzw. im Internet die Filme der Sektion Panorama zu bewerten. Insgesamt wurden über 31.000 Stimmen abgegeben und ausgewertet.

Das Panorama präsentierte in diesem Jahr 52 Langfilme aus 34 Ländern, davon 16 in der ReihePanorama Dokumente.

Panorama Publikums-Preis Gewinner – Spielfilm 2014:

Difret
Äthiopien 2013
Regie: Zeresenay Berhane Mehari

2. Platz Panorama Publikums-Preis – Spielfilm 2014:
Hoje eu quero voltar sozinho (The Way He Looks)
Brasilien 2014
Regie: Daniel Ribeiro

3. Platz Panorama Publikums-Preis – Spielfilm 2014:
Patardzlebi (Brides
Georgien / Frankreich 2014
Regie: Tinatin Kajrishvili

Panorama Publikums-Preis Gewinner – Dokumentarfilm 2014:

Der Kreis
Schweiz 2014
Regie: Stefan Haupt

2. Platz Panorama Publikums-Preis – Dokumentarfilm 2014:
Finding Vivian Maier
USA 2014
Regie: John Maloof & Charlie Siskel

3. Platz Panorama Publikums-Preis – Dokumentarfilm 2014:
Meine Mutter, ein Krieg und ich 
Deutschland 2014
Regie: Tamara Trampe & Johann Feindt

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Glanzvoller Abschluss der Berlinale 2014 und neuer Zuschauerrekord

Zehn Tage zeigte die Berlinale die kreative Kraft und Vielfalt des Kinos und lud zu zahlreichen Diskussionen und Publikumsgesprächen über die siebte Kunst ein. Der Publikumsansturm erreichte mit 330.000 verkauften Karten einen neuen Rekord in der 64-jährigen Geschichte des Festivals.

Mit der Preisverleihung am Samstag, 15. Februar gehen die 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin glanzvoll zu Ende. Ab 19:00 Uhr werden bei der festlichen Abschlussgala im Berlinale Palast die Gewinner des Goldenen und der Silbernen Bären, des Goldenen und des Silbernen Kurzfilm-Bären sowie des Preises Bester Erstlingsfilm bekannt gegeben. Als Abschlussfilm wird nach der Preisverleihung der Gewinner des Goldenen Bären gezeigt.

Festivaldirektor Dieter Kosslick und die Internationale Jury unter dem Vorsitz von James Schamus werden die Preise überreichen. Moderiert wird die Zeremonie erneut von Anke Engelke, der Fernsehsender 3sat überträgt die Gala ab 19:00 Uhr live. Ebenso ist die Preisverleihung auf www.berlinale.de als Live-Stream zu sehen.

Rund 1600 Gäste werden zur Preisverleihung erwartet, darunter neben den Mitgliedern der Internationalen Jury – James Schamus, Barbara Broccoli, Trine Dyrholm, Mitra Farahani, Greta Gerwig, Michel Gondry, Tony Leung und Christoph Waltz – Meret Becker, David Bennent, Christian Berkel, Alexander Beyer, Hans-Christoph Blumenberg, Christopher Buchholz, Denis Dercourt, Maria Dragus, Hannelore Elsner, Martina Gedeck, Michael Gwisdek, Klaus Hoffmann, Marc Hosemann, Burghart Klaußner, Wolfgang Kohlhaase, Lisa Martinek, Jacob Matschenz, Maxim Mehmet, Nazif Mujic, Jana Pallaske, Jeanine Meerapfel, Helke Misselwitz, Franziska Petri, Christian Petzold, Moritz Rinke, Helma Sanders-Brahms, Andrea Sawatzki, Frieder Schlaich, Volker Schlöndorff, Maria Schrader, Katharina Schüttler, Jasmila Žbanić u.v.m.

Auch Vertreter der Politik haben ihr Kommen angekündigt, u.a. der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit, der Bürgermeister von Paris Bertrand Delanoë, die Vizepräsidentinnen des Deutschen Bundestages Edelgard Bulmahn und Claudia Roth, der Kanzleramtsminister für Medien und Kultur der Republik Österreich, Josef Ostermayer, der Präsident des Abgeordnetenhauses Ralf Wieland, Ihre Exzellenzen, die Botschafter von Argentinien, Brasilien, Dänemark, Italien, Österreich, Spanien, Uruguay und der Volksrepublik China sowie zahlreiche Mitglieder der Bundesregierung und des Berliner Senats.

Zu den zahlreichen Stars, die während der Berlinale über den Roten Teppich schritten, gehörten u.a. Wes Anderson, Patricia Arquette, Bob Balaban, Christian Bale, Karl Baumgartner, Moritz Bleibtreu, Hugh Bonneville, Pierce Brosnan, Yvonne Catterfeld, Nick Cave, George Clooney, Toni Collette, Jennifer Connelly, Bradley Cooper, Matt Damon, Catherine Deneuve, Jean Dujardin, America Ferrera, Ralph Fiennes, Christophe Gans, Bruno Ganz, Brendan Gleeson, Jeff Goldblum, John Goodman, Benjamin Heisenberg, Hannah Herzsprung, Nick Hornby, Diane Kruger, Shia LaBeouf, Mélanie Laurent, Richard Linklater, Ken Loach, Andie MacDowell, Viggo Mortensen, Cillian Murphy, Bill Murray, Edward Norton, Aaron Paul, Michael Peña, Alain Resnais, Tony Revolori, Sam Riley, Saoirse Ronan, Martin Scorsese, Léa Seydoux, Stellan Skarsgård, Christian Slater, Patti Smith, Florian Stetter, Tilda Swinton, Uma Thurman, Lars von Trier, Jürgen Vogel, Hugo Weaving, Forest Whitaker und Yoji Yamada.

Der Zuschaueransturm war auch beim diesjährigen Festival überwältigend – die Rekord-Vorjahreszahl wurde noch übertroffen: Insgesamt wurden rund 330.000 Eintrittskarten verkauft. Eine Bereicherung für Publikum und Fans war das vielfältige Angebot der neu geschaffenen Audi Berlinale Lounge vor dem Berlinale Palast: Über 30 öffentliche Veranstaltungen wie Q&As mit den Teams der Wettbewerbsfilme und Diskussionen aus den Berlinale-Sektionen zogen zahlreiche Besucher an.

Auch für das leibliche Wohl der Festivalbesucher wurde gesorgt: Erstmals wurde in Kooperation mit der Markthalle Neun mitten im Festivalzentrum am Potsdamer Platz Street Food angeboten. Das vielfältige kulinarische Angebot der sechs Food Trucks, die in der Joseph von Eichendorff-Gasse Station machten, wurde begeistert angenommen.

Am Berlinale Kinotag, am Sonntag, 16. Februar 2014, gibt es für das Publikum noch eine Zugabe: Zahlreiche Festivalfilme aus den verschiedenen Sektionen werden in den Berlinale-Spielstätten wiederholt.

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Gläserne Bären und Preise des Deutschen Kinderhilfswerkes bei Generation Kplus

Die Mitglieder der Kinderjury Generation Kplus

Charlotte Dammasch
Lara Kläffling
Fabian Krüger
Fiona Lukas
Daria Rabes
Zoe Rentmeister
Lilly Rinklebe
Quinten Samrotzki
Jan-Hendrik Schmahl
Cosmo Schüppel
Janek Sommerfeldt

vergeben die folgenden Preise:

Gläserner Bär für den Besten Film: 
Killa
von Avinash Arun, Indien 2014
Der Film hat uns in jederlei Hinsicht überzeugt: mit seiner guten Kameraführung und den super Schauspielern, aber auch durch seine unglaublich schönen Naturbilder, die mit der Musik harmonierten. Wir bekamen Lust, Indien zu entdecken.

Lobende Erwähnung: Hitono Nozomino Yorokobiyo
von Masakazu Sugita, Japan 2013
Aus so vielen wunderbaren Filmen hat uns einer besonders berührt und mitgerissen. Durch die fantastischen Schauspieler, vor allem die grandiosen Kinderdarsteller, konnten wir uns in die Erlebnisse hineinfühlen und waren sogar zu Tränen gerührt. Bis ins kleinste Detail passte in dieser Geschichte alles zusammen.

Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm:
Sprout
von Ga-eun Yoon, Republik Korea 2013
Ein Kind begibt sich auf ein Abenteuer durch seine Stadt, um zu beweisen, dass es nicht mehr zu klein ist. Durch alltägliche und doch seltsame Begegnungen, sammelt das Mädchen auf dem Weg viele Erfahrungen. Die Geschichte, und wie sie erzählt wurde, hat uns sehr berührt.

Lobende Erwähnung: Sepatu Baru
von Aditya Ahmad, Indonesien 2013
Wir sahen eine berührende Geschichte über ein Mädchen, das sich von ganzem Herzen wünscht, dass es aufhört zu regnen. Mit gelungenen Bildern brachte uns dieser Film die Tradition eines weit entfernten Landes nahe.

Die Mitglieder der Internationalen Jury von Generation Kplus

Christian Bellaj
Boudewijn Koole
Catriona McKenzie

vergeben die folgenden Preise:

Großer Preis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den besten Langfilm, im Wert von € 7.500, gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk:
Ciencias Naturales
von Matías Lucchesi, Argentinien / Frankreich 2014
Dieser Film zeigt uns eine reine, konzentrierte und unsentimentale Reise zur Identität. Er erzählt eine fesselnde Geschichte mit wunderbaren Darstellern und einer eindeutigen Vision. Stark in seiner Schlichtheit, berührte der Film unsere Herzen.

Lobende Erwähnung: Killa 
von Avinash Arun, Indien 2014
Eine wunderschön gefilmte Geschichte über die Herausforderungen, ein Junge zu sein. Der Film hat ein großartiges Tempo und Rhythmus. Ohne Rückgriff auf ein einziges Klischee gaben uns die jungen Hauptdarsteller das Gefühl, mit ihren Figuren unmittelbar vor Ort dabei zu sein.

Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den besten Kurzfilm, im Wert von € 2.500, gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk:
Moy lichniy los’
von Leonid Shmelkov, Russische Föderation 2013
Ein verschmitzter Blick auf das menschliche Dasein, geschickt erzählt und mit einzigartigem Humor. Dieser Film zeugt von großer Handwerkskunst und Herz.

Lobende Erwähnung: el
von Roland Ferge, Ungarn 2013
Diese elegante und in der Formensprache künstlerische Vision bringt ihre Bedeutung weit jenseits der Grenzen des Films zum Schwingen. Ein visuelles Gedicht!

Preisverleihung und Vorführung des Preisträgerfilms heute um 15.30 Uhr im Haus der Kulturen der Welt, Kino 1.

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Gläserne Bären und Preise der Bundeszentrale für politische Bildung bei Generation 14plus

Die Mitglieder der Generation 14plus Jugendjury

Simon Kalmbach
Luca Kokol
Karla Laitko
Leonie Mo Munder
Paula Noack
Nicola Scholz
Florian Stündel

vergeben die folgenden Preise:

Gläserner Bär für den Besten Film: 52 Tuesdays
von Sophie Hyde, Australien 2013
Eine außergewöhnliche Situation, die uns doch ganz nahe kam. Der diesjährige Gewinnerfilm ist überraschend und berührend. Es ist ein Film über Familie und Identitätssuche, in dem die Protagonisten trotz aller Konflikte stets durch ihre Liebe zueinander verbunden bleiben. Die bewegende Geschichte wird hierbei in einem faszinierenden Rahmen erzählt und besticht durch starke Charaktere, Witz, clevere Ideen und viel Feingefühl.

Lobende Erwähnung: ärtico
von Gabri Velázquez, Spanien 2014
Dieser Film hat es mal ganz anders gemacht. Auf eine einzigartige Art verbindet dieser Film Sätze, Rhythmus, Ton und Handlung zu einem Gesamtbild. Von starken Motiven unterstützt entwickelte er seine ganz eigene Filmsprache und beindruckte uns damit.

Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm: Mike
von Petros Silvestros, Großbritannien 2014
Wir haben uns für einen Kurzfilm entschieden, der es schafft, dem Zuschauer innerhalb weniger Minuten eine komplexe Thematik zu verdeutlichen. Der Film schafft einen Rahmen, den der Zuschauer noch selbst mit eigenen Vorstellungen füllen kann und zum Nachdenken anregt. Mit geschickten Bildern präsentiert dieser Film eine Geschichte, die eine unerwartete Wendung nimmt.

Lobende Erwähnung: Emo (the musical)
von Neil Triffett, Australien 2013
Gelobt wird dieses Jahr ein Film, der mit überraschender und wohltuender Leichtigkeit den Konflikt der Gruppenidentifikation behandelt. Er begeisterte uns mit einem Feuerwerk an Witz und Melodien, nahm sich selbst auf die Schippe, wurde dabei aber nie lächerlich.
Die Mitglieder der Internationalen Jury von Generation 14plus

Laura Astorga Carrera
N. Bird Runningwater
Jan Soldat

vergeben die folgenden Preise:

Großer Preis der Internationalen Jury von Generation 14plus für den besten Langfilm, im Wert von € 7.500, gestiftet von der Bundeszentrale für Politische Bildung: Violet 
von Bas Devos, Belgien / Niederlande 2013
Für seine abstrakte Erkundung der Gefühle nach einem tragischen Todesfall und für ein in Kamera, Ton und Erzählweise exquisites Filmwerk vergibt die Jury ihren Großen Preis für den besten Langfilm an Violet von Bas Devos.

Lobende Erwähnung: Einstein and Einstein
von Cao Baoping, Volksrepublik China 2013
Im Moment, da ihre Familie einen sehnlichst erwarteten Sohn begrüßen kann, wird auf hintergründige Weise die komplexe emotionale Gefühlswelt eines jugendlichen Mädchens entfaltet. Dieses Familiendrama enthüllt Schicht für Schicht die Geschlechterverhältnisse im heutigen China.

Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation 14plus für den besten Kurzfilm, im Wert von € 2.500, gestiftet von der Bundeszentrale für Politische Bildung: Vetrarmorgun
von Sakaris Stórá, Färöer 2013
In einer kleinen, isolierten Inselgemeinschaft im nördlichen Atlantik erheben sich zwei Mädchen gegen das Unheil der Stigmatisierung. Für seine ehrliche und bittere Darstellung der Beziehungen zwischen diesen beiden besten Freundinnen verleiht die Jury den Spezialpreis für den besten Kurzfilm anVetrarmorgun von Sakaris Stórá.

Lobende Erwähnung: Søn
von Kristoffer Kiørboe, Dänemark 2013
Mit Präzision in der Regieführung und beeindruckender schauspielerischer Leistung vergegenwärtigt uns dieser Film auf sehr zärtliche Weise, wie es ist, zwischen seinen geschiedenen Eltern gefangen zu sein.
Preisverleihung und Vorführung des Preisträgerfilms heute um 19.30 Uhr im Haus der Kulturen der Welt, Kino 1.

Diese und andere Pressemeldungen, die an die TVT.media gingen, könnt euch auch hier downloaden.