Berinale Talents 2014: Die Kunst, Geschichten anders zu erzählen

Unter dem Motto „Ready to Play? Breaking the rules“ fand vom 8. bis 13. Februar zum zwölften MalBerlinale Talents mit 300 ausgewählten Talenten und 150 Experten im HAU Hebbel am Ufer in Berlin statt.

Berlinale Talents 2014 fokussierte sich auf die Kunst des Geschichtenerzählens und den spielerischen und innovativen Umgang mit Stoffen. Prominente Drehbuchautoren und Regisseure wie Michel Gondry (Vergiss mein nicht), James Schamus (Gefahr und Begierde), Greta Gerwig (Frances Ha), Tony Grisoni (Angst und Schrecken in Las Vegas), Claudia Llosa (Aloft), Răzvan Rădulescu (Mutter und Sohn), Diego Luna (César Chávez), Maren Ade (Alle anderen), Christian Petzold (Barbara) sowie Benjamin Heisenberg (Über-Ich und Du) teilten ihre Erfahrungen mit den Talenten. Production Designer Adam Stockhausen (Grand Budapest Hotel), Sound Designer Eugene Gearty (Hugo Cabret) und Schauspielerin Nina Hoss (Barbara) sprachen darüber, wie sie in enger Zusammenarbeit mit anderen dazu beitragen, vielschichtige Geschichten und lebendige Charaktere zu kreieren. Auch serielle Formate wurden diskutiert: Showrunner Neil Jordan (Die Borgias – Sex. Macht. Mord. Amen.) und Produzentin Martha De Laurentiis (Hannibal) betonten die Wichtigkeit, sich immer wieder selbst zu fordern und Neues in die eigene Arbeit einzubringen. „Es kommt darauf an, eine neue Filmsprache zu entwickeln – ganz gleich, ob beim Schreiben, Regie führen oder im Schnitt. Junge Filmschaffende bringen innovative Ideen mit und das ist der Grund, warum gerade diese in unserer Filmindustrie gefördert werden müssen“, so De Laurentiis.

Von Canon unterstützt, bot Berlinale Talents erneut ein hochkarätiges Angebot an Kameraworkshops an. Neben Franz Lustig (How I Live Now), Stefan Ciupek (Blue Desert) und Christopher Doyle (In the Mood for Love) gab auch Agnès Godard (Beau Travail) in einer Masterclass Einblick in ihre Arbeitsweise und sprach über die enge Zusammenarbeit mit Claire Denis und Ursula Meier, über die Kraft der Bilder und deren Rolle im Storytelling-Prozess. „Bilder für sich selbst existieren nicht, sie sind zentraler Bestandteil des Geschichtenerzählens“, so Godard.

Ein voller Erfolg war der „Berlinale Talents Market Hub“ auf dem European Film Market (EFM). Die von Canon geförderte Initiative entwickelte sich zur beliebten Anlaufstelle und zu einem Treffpunkt für die zehn eingeladenen Verleiher sowie andere Talente und zog zahlreiche Marktbesucher an. Zur Eröffnung besuchte Kulturstaatsministerin Monika Grütters gemeinsam mit Festivaldirektor Dieter Kosslick und EFM-Direktorin Beki Probst den Stand.

Im Rahmen des Talent Project Markets wurde der mit 10.000 Euro dotierte VFF Talent Highlight Pitch Award an Bavo Defurne aus Belgien für sein Projekt Souvenir verliehen. Die mit jeweils 1.000 Euro dotierten Nominierungspreise gingen an Kaleena Kiff aus Kanada (The Long Midnight of Barney Thomson) und Ása Hjörleifsdóttir aus Island (The Swan).

Die Teilnehmer des Sound Studios bekamen 2014 die Chance, das Sounddesign für einen Policy Trailer für Dolby® Atmos zu kreieren, der international in Dolby® Atmos Kinos eingesetzt werden soll. Ausgewählt wurde die Bewerbung der russischen Sounddesignerin Yulia Glukhova, die nun zu Dolby® nach Wootton Bassett in England eingeladen ist, um die Tonmischung in Dolby® Atmos zu vollenden.

Die Robert Bosch Stiftung verlieh während Berlinale Talents den Filmförderpreis für internationale Zusammenarbeit. Die drei Filmteams wurden je mit einem Filmförderpreis der Robert Bosch Stiftung für ihre Projekte in den Kategorien „Animation” (Manivelle-Memories of the Man of Tomorrow, Libanon / Deutschland), „Dokumentarfilm“ (Possessed by Djinn, Jordanien / Deutschland) und „Kurzspielfilm“ (Dry Hot Summers, Ägypten / Deutschland) ausgezeichnet. Die Preise sind jeweils mit bis zu 60.000 Euro dotiert.

Fotos, Informationen und aktuelle Berichterstattung finden Sie unter: www.berlinale-talents.de.

Berlinale Talents ist eine Initiative der Internationalen Filmfestspiele Berlin, ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, in Kooperation mit MEDIA – Trainingsprogramm der Europäischen Union, Robert Bosch Stiftung, Medienboard Berlin-Brandenburg und Canon.

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Verleihung des Goldenen Ehrenbären an Ken Loach

Ehrenbär Ken Loach
Ken Loach und der tschechische Regisseur Jiří Menzel/
©Berlinale

Unter Standing Ovations haben die 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin dem britischen Regisseur Ken Loach den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk verliehen.

Die Verleihung des Goldenen Ehrenbären fand gestern Abend um 22:00 Uhr im Berlinale Palast statt. Die Laudatio hielt der tschechische Regisseur Jiří Menzel.

Nach der Preisverleihung wurde Ken Loachs Raining Stones (1993) gezeigt. Der Spielfilm, angesiedelt in der Umgebung von Manchester, erzählt von einem höchst vitalen Überlebenskünstler, der als arbeitsloser Vater um Würde kämpft und nichts unversucht lässt, um für seine Tochter ein Erstkommunionskleid zu kaufen.

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World Cinema Fund Day am Mittwoch, 12. Februar 2014

Der WCF lädt alle WCF-Freunde sowie internationale Branchen- und Pressevertreter zum WCF-Day am 12. Februar 2014 ein.

Nach der Begrüßung durch Festivaldirektor Dieter Kosslick sowie die WCF-Projektmanager Sonja Heinen und Vincenzo Bugno wird Jorge Sánchez, Direktor des Instituto Mexicano de Cinematografía, den IMCINE-Award vorstellen. Dieser neue Preis beim WCF wird im Lauf der nächsten drei Jahre vom IMCINE direkt  an alle mexikanischen Filme vergeben, die vom World Cinema Fund mit einer Förderung bedacht werden. Der IMCINE-Award ist mit 15.000 Euro dotiert.

Im Anschluss an die Präsentation finden zwei Podiumsdiskussionen des WCF statt (in englischer Sprache).

Ort: Filmhaus Berlin – Potsdamer Str. 2
Publikumseinlass gemäß den Platzkapazitäten, Priorität für Akkreditierte

11:45 Uhr Begrüßung und Vorstellung des IMCINE-Award

12:00 Uhr Paneldiskussion:
Forever young / Argentinian Cinema of the XXI Century
Artistic Profile, Content, Production and Co-Operation

Teilnehmer:
Celina Murga (Regisseurin, La tercera orilla, BerlinaleWettbewerb 2014), Benjamin Naishtat (Regisseur, Historia del miedo, Berlinale Wettbewerb 2014), Diego Lerer (Filmkritiker, Argentinien), Hernán Musaluppi (Produzent, Argentinien), Peter Rommel (Produzent, Deutschland)

Moderation: Vincenzo Bugno, WCF

13:00 Uhr Paneldiskussion:
History and Innovation Fit Together
Retrieving Film History in WCF Countries: Conditions, Needs, Technical Solutions

Teilnehmer:
Frédéric Maire (Cinématèque Suisse), Lorna Tee (Produzentin, Malaysia / Hong Kong), Tamer El Said (Regisseur, Kurator, Ägypten), Viola Shafik (Regisseurin, Filmwissenschaftlerin, Ägypten / Deutschland), Chalida Uabumrungjit (Stellvertretende Direktorin, Filmarchiv, Thailand)

Moderation: Vincenzo Bugno, WCF

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Fulminanter Start der Berlinale 2014 für Festival und European Film Market

Nach einem fulminanten Start mit dem Eröffnungsfilm Grand Budapest Hotel von Wes Anderson ging es in den nächsten Tagen mit einem großen Staraufgebot weiter: Bob Balaban, Christian Bale, Moritz Bleibtreu, Hugh Bonneville, Pierce Brosnan, Nick Cave, Toni Collette, George Clooney, Bradley Cooper, Matt Damon, Jean Dujardin, Ralph Fiennes, Bruno Ganz, Brendan Gleeson, Jeff Goldblum, John Goodman, Hannah Herzsprung, Nick Hornby, Diane Kruger, Shia LaBeouf, Bill Murray, Edward Norton, Aaron Paul, Tony Revolori, Sam Riley, Saoirse Ronan, Stellan Skarsgård, Christian Slater, Florian Stetter, Tilda Swinton, Uma Thurman, Lars von Trier, Jürgen Vogel, Hugo Weaving und Forest Whitaker waren beim Festival zu Gast.

Als besonderes Highlight präsentierte die Berlinale am Sonntag die Uraufführung der digital restaurierten Fassung von Robert Wienes Meisterwerk Das Cabinet des Dr. Caligari in der ausverkauften Berliner Philharmonie.

Mit Lars von Triers Nymphomaniac Volume I sorgte am Wochenende ein weiterer Publikumsmagnet für viel Gesprächsstoff. Der Regisseur nahm zwar nicht an der Pressekonferenz teil, präsentierte den Film aber mit seinem Team bei der Premiere im Berlinale Palast.

Der Besucherandrang bei den 64. Internationalen Filmfestspielen Berlin ist erneut überwältigend. Bereits zur Mitte des Festivals wurden 250.000 Tickets verkauft. Ein großer Teil der Tickets wurde über den neuen Service print@home ausgedruckt, der von den Zuschauern begeistert aufgenommen wurde.

„Wir freuen uns über volle Kinosäle und neugierige Besucher, die auch in diesem Jahr wieder voller Begeisterung auf filmische Entdeckungsreisen gehen und die Berlinale zu diesem ganz besonderen Ereignis machen“, so Festivaldirektor Dieter Kosslick.

Auch der European Film Market (EFM) floriert. Die internationale Handelsplattform des größten Publikumsfestivals der Welt präsentiert sich mit wachsenden Aussteller- und Besucherzahlen und regem Publikumsverkehr an den beiden Ausstellungsorten Martin-Gropius-Bau und Marriott Hotel. „Das belebende Frühlingswetter ist auch im Markt spürbar – die Leute sind optimistisch, die Stimmung ist gut und es herrscht geschäftiges Treiben“, bilanziert EFM-Direktorin Beki Probst. Sehr große Resonanz erfahren auch die täglichen „Match-making“ und Informationsveranstaltungen der EFM-Initiativen „Meet the Docs“ und „American Independents in Berlin“. Sehr erfolgreich gestartet ist die neue Initiative „Berlinale Talents Market Hub“ im Martin-Gropius-Bau. Monika Grütters, die neue Staatsministerin für Kultur und Medien, würdigte die Bedeutung des EFM mit einem Marktrundgang gemeinsam mit Festivaldirektor Dieter Kosslick, EFM-Direktorin Beki Probst und EFM-Co-Direktorin Andrea Kaul.

Die Teilnehmerzahl bei den EFM Industry Debates erreichte im achten Jahr einen neuen Höchststand. Besonders rege war das Interesse am Samstag beim Panel „Producers‘ lessons learned“. Vor vollem Haus diskutierten am Montag bei der Diskussionsveranstaltung „The Changing Market“ Breaking Bad-Produzent Mark Johnson, Produzent Nico Hofmann, Christina Rogers von Magnolia Pictures, Watchever-CEO Stefan Schultz u.a. die radikalen Veränderungen, die der technologische Fortschritt für Medieninhalte und -plattformen mit sich bringt, und die daraus entstehenden neuen Geschäftsmodelle und Distributionsstrategien.

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Digital Cinema auf der 64. Berlinale

Wie schon in den vergangenen Jahren stellt die Digitalisierung der Kinobranche die Berlinale erneut vor enorme technische und logistische Herausforderungen.

Nachdem die Digitalisierung (Roll-out) der Kinos weitestgehend abgeschlossen ist, erweist sich besonders die Distribution der Filme mit immer größer werdenden Datenmengen als eine der größten Aufgaben für das Festival. Erstmals werden auf der Berlinale alle digitalen Vorführungen im Digital Cinema Format (DCP) gezeigt und dafür bei Bedarf vorab in dieses Format gewandelt.

Der digitale Anteil der rund 2.500 Filmvorführungen, die während des Festivals und auf dem European Film Market gezeigt werden, wird damit bei über 95% liegen.

Mit Colt, EMC, Barco, Dolby, Doremi, DVS und VIDI unterstützen dieses Jahr sieben Unternehmen die Berlinale im Bereich Digital Cinema.

Während der Bedarf an Digitalprojektoren durch das abgeschlossene Roll-out erstmals sinkt, steigt der Bedarf an schnellen Datenleitungen und an Speichersystemen weiter stark an. Im Vorfeld des Festivals mussten daher viele technische und logistische Prozesse überdacht und angepasst werden. Um den gestiegenen Bedarf zu decken, verbindet der Glasfaser-Spezialist Colt alle ständigen Berlinale-Spielstätten sowohl mit dem Berlinale-Rechenzentrum im Film-Office am Potsdamer Platz als auch mit dem Colt-Rechenzentrum in Berlin. Für die Übertragungen von Filmen steht damit 2014 eine Bandbreite von zusammen über 75 GBit/sek zur Verfügung. Erstmals nutzt die Berlinale auch Colocation-Flächen im Colt-Rechenzentrum, um dort einen Hochleistungsspeicher des Storage Experten EMC betreiben zu können. EMC liefert zur zentralen Speicherung aller Filmdaten einen Isilon Storage Cluster mit insgesamt 400 TB Speicherkapazität.

Um die in den unterschiedlichsten Formaten angelieferten Filme in das Kinoformat DCP übertragen zu können, wird DVS mehrere CLIPSTER-Postproduktions-Systeme stellen, die diese besonders rechenintensiven Vorgänge stark beschleunigen.

Um die dafür nötigen HD-Videosignale verlustfrei zwischen den Rechenzentren von Berlinale und Colt austauschen zu können, richtet die Firma VIDI eine HD-SDI-Übertragung mit vier Kanälen ein.

Um alle Prozesse von der Prüfung und Übertragung der Filme über die Verwaltung der Filmschlüssel bis zur Überwachung der Vorführungen zentral vom Film-Office aus steuern zu können, setzt die Berlinale eine speziell hierfür entwickelte Software ein.

Um auch in den Kinos einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, haben die Audio-Spezialisten von Dolby schon vor dem Festival die Tonanlagen in über 50 Spielstätten geprüft und den Standards entsprechend eingestellt.

Barco, weltweiter Experte für Digital-Cinema-Projektoren, kooperiert erneut mit der Berlinale. Barco unterstützt das Festival u.a. mit einer Auswahl an DP2K- und DP4K-Digital-Cinema-Projektoren, die benötigt werden, um die temporären Spielstätten der Berlinale in moderne Kinosäle zu verwandeln.

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Kulturstaatsministerin Monika Grütters besuchte den EFM 2014

Monika Grütters, die neue Staatsministerin für Kultur und Medien, stattete am heutigen Freitagvormittag dem European Film Market (EFM) der 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin im Martin-Gropius-Bau einen offiziellen Besuch ab. Gemeinsam mit Festivaldirektor Dieter Kosslick, EFM-Direktorin Beki Probst und EFM-Co-Direktorin Andrea Kaul machte die Ministerin einen einstündigen Marktrundgang, sprach mit Vertretern unterschiedlicher Firmen im EFM und besuchte die neue Initiative von EFM undBerlinale Talents, den „Berlinale Talents Market Hub“. Der EFM ist weltweit eine der bedeutendsten Plattformen für den internationalen Handel mit Filmrechten und audiovisuellem Content und vom 6. bis 14. Februar erster Branchentreffpunkt des Jahres.

2014-02-07 Monika Grütters besuchte den EFM
FFA-Präsident Eberhard Junkersdorf, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, EFM-Direktorin Beki Probst, Festivaldirektor Dieter Kosslick und EFM-Co-Direktorin Andrea Kaul

„Der European Film Market der Berlinale gehört neben dem American Film Market und dem Marché du film in Cannes zu den drei bedeutendsten Messen der Filmindustrie und zählt zu den wichtigsten Handelsplätzen für Produzenten, Verleiher, Filmeinkäufer und Produktionsagenten. Auf diesem eindrucksvollen Marktplatz werden internationale Geschäftskontakte angebahnt, weltweit Filmrechte ge- und verkauft und über die neuesten Produktionen und Trends informiert. Somit ist der EFM ein essenzieller Bestandteil des Erfolgs der Berlinale, da dieser neben den Künstlern vor allem die Vertreter der Filmindustrie anzieht. In nachhaltiger Weise wird hier Kunst und Kultur mit wirtschaftlichen Interessen verknüpft. Berlinale und Filmmarkt – beide zusammen stärken den Medienstandort Deutschland herausragend“, sagt Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

„Mit ihrem Besuch würdigt Kulturstaatsministerin Monika Grütters die Bedeutung des Marktes, des Festivals und der gesamten Branche. Wir freuen uns, auch mit der neuen Staatsministerin einen Filmfan an unserer Seite zu haben“, kommentiert Festivaldirektor Dieter Kosslick.

EFM-Direktorin Beki Probst: „Der Besuch von Kulturstaatsministerin Monika Grütters ist ein wichtiges und schönes Signal an die internationale und nationale Filmwirtschaft und zeigt, dass der neuen Staatsministerin die Filmwirtschaft am Herzen liegt.“

Weitere Informationen zum EFM finden Sie auf www.efm-berlinale.de.

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Sonderscreenings in Memoriam für Philip Seymour Hoffman und Maximilian Schell

Anlässlich des Todes von US-Schauspieler Philip Seymour Hoffman am 2. Februar 2014 zeigen die 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin ein Sonderscreening von Capote am Dienstag, den 11. Februar 2014 um 21:00 Uhr im CinemaxX 6.

2006 präsentierte die Berlinale im Wettbewerb Capote, das Werk von Bennett Miller, für das Philip Seymour Hoffman den Golden Globe Award und anschließend den Oscar als Bester Hauptdarsteller gewann.Auch in weiteren Filmen wie Owning Mahowny von Richard Kwietniowski (Panorama 2003) oder 25 Stunden von Spike Lee (Wettbewerb 2003) war der Ausnahmeschauspieler auf der Berlinale zu sehen. Unvergessen sind seine beiden Rollen bei der Berlinale 2000: in Anthony Minghellas Der talentierte Mr. Ripley und im Gewinnerfilm des Goldenen Bären, Paul Thomas Andersons Magnolia.

In Gedenken an den Schauspieler und Regisseur Maximilian Schell, der am 1. Februar 2014 verstorben ist,  zeigen die Produzenten Margit Chuchra (mm-production), Dieter Pochlatko (EPO), Werner Schweizer (Dschoint Ventschr) in Zusammenarbeit mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin und der Deutsche Filmakademie seinen Film Meine Schwester Maria. Die Sondervorführung findet am 09. Februar 2014 um 15:00 Uhr  in der Urania Filmbühne Berlin statt. In seinem vielschichtigen Filmporträt reflektiert Maximilian Schell die Beziehung zu seiner Schwester mit hohem Respekt vor ihrer Lebensleistung, aber auch Bedauern über ihr Scheitern im Alter. Karten können direkt bei der Urania Filmbühne bestellt werden (Tel.:030/2189091).

Für die Rolle des Hans Rolfe in Stanley Kramers Das Urteil von Nürnberg (1961) erhielt Maximilian Schell 1962 einen Oscar. Auf der Berlinale war er 1984 als Regisseur mit seiner Dokumentation Marlene über Marlene Dietrich im Wettbewerb zu Gast. 1998 kehrte er in Left Luggage von Jeroen Krabbé als Schauspieler in den Wettbewerb zurück.

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